Beckeneinrichtung |
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Stand: 25.11.2005 |
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| Auf dieser Seite habe ich die meiner Meinung nach wichtigsten Hinweise zur Einrichtung eines Tropheus-Becken aufgeführt. | ||||
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Es sollte genügend freier Schwimmraum vorhanden sein, dass heißt es sollte genug Wasser pro Fisch, ca. 15 l, zur Verfügung stehen. Das kleinste, gerade noch geeignete Becken ist ein 300 Liter-Aquarium. Hier könnte eine Gruppe von 20 Tieren (gute Grundlage für einen Zuchtstamm) eingesetzt werden. Will man jedoch richtig Freude an seinen Tropheus haben, nimmt man besser eine Beckenlänge von 150 cm oder mehr und eine Tiefe von 60 oder 70 cm. Mein Becken ist 70 cm tief und lässt sich dadurch ganz anders gestalten. In einem Becken mit größerer Grundfläche ist damit auch Platz für mehr Versteckplätze und Reviere. |
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Eine Rückwand habe ich mir selbst aus Styroporplatten, Montageschaum und Farbe angefertigt. Diese Variante ist ungemein kostengünstig und isoliert das Becken zumindest an der Rückseite. Wenn Interesse besteht und ich irgendwann einmal mehr Zeit habe werde ich noch eine zusätzliche Seite mit einer Bauanleitung in meine Homepage einfügen. |
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Als Bodengrund hat sich im Laufe der Jahre feiner Sand oder Kies mit einer Körnung von 2-3mm als das Optimale herausgestellt. Das bietet den Vorteil, dass sich die Exkremente der Fische darauf absetzen und vom Filter angesaugt werden bzw. beim Wasserwechsel mit dem Schlauch abgesaugt werden können. Kies, vor allem wenn es sehr grober ist, besitzt den Nachteil, dass sich eine mit viel Mulm durchsetzte Bodengrundmasse bildet, die sicherlich nicht dem Wunsch nach einem sauberen Becken nachkommt. Der Sand kann zusätzlich mit Muschelgruß oder Korallenbruch vermengt werden um die Wasserwerte in Richtung Tanganjikasee zu bringen. |
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Bei der Dekoration des Beckens scheiden sich die Geister. Die einen pflegen ihre Fische in dekorationslosen bzw. spärlich dekorierten Becken, um einen schnellen Zugriff auf die Tiere zu haben. Andere meinen wo es nichts zu verteidigen gibt, gibt es auch keine Kämpfe. Ich meine ein Becken ohne Versteckmöglichkeiten, bringt Stress für die Tiere. Daher sollten genügend Versteckmöglichkeiten vorhanden sein, damit unterlegene Tiere oder maulbrütende Weibchen und Jungfische eine Chance haben sich vor Angriffen von überlegenen Tieren durch Flucht zu schützen oder einfach nur mal abzutauchen. Meinen Maximalfilter habe ich komplett mit Steinen verkleidet. Ein ideales Versteck für Jungtiere und eine sehr gute Rüpckzugsmöglichkeit für rangniedere Tiere. Ich verwende kalkhaltiges Gestein. Das beeinflusst einerseits die Wasserchemie positiv, andererseits siedeln sich hier schnell Algen an, die von den Fischen abgeweidet werden können. Sicherheitshalber liegt zwischen Aquarienboden und dem Steinaufbau eine Styroporplatte. Man schläft doch etwas ruhiger. |
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Die Bepflanzung von Tropheus-Becken kann deren Besitzer vor
eine harte Geduldsprobe stellen. Weiche bis mittelharte Pflanzen oder Pflanzen mit
kleinen Blättern scheinen nur wenig geeignet, da die Trophis sie in wenigen Tagen bis auf
die Wurzel oder zumindest auf die Stengel runtergefressen haben. Meine Tropheusbecken
waren bisher immer gut bepflanzt. Dies gibt nicht nur ein harmonisches Bild im Wohnzimmer,
sondern hilft auch dem Wasser ein paar Schadstoffe zu entziehen und bietet zusätzliche
Versteckplätze. Bei mir haben sich Nymphea lotus (roter Lotus), Anubias, Bolbitis heudeloti
(Kongofarn) sowie verschiedene Echinodorus- und Cryptocoryne-Arten als geeignet erwiesen.
Kein Glück hatte ich mit dem Schwarzwurzelfarn, Microsorum pteropus, der wurde in kurzer
Zeit bis zum Rhizom weggefressen. |
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